Da lohnt es sich, lesen zu lernen
Irmtraud Gutschke
Garantiert: Dieses Geschenk kommt gut an. Auch wenn Sechs-, Siebenjährige erstmal zurückzucken vor der kleinen Schrift, die sie erst einmal entziffern müssen. Bevor sie es mühelos selber können, werden Erwachsene helfen und sich wundern, wie schnell die Kleinen die Scherzfragen auswendig können. Denn damit sind sie der Mittelpunkt auf dem Schulhof. „Was ist grün und hängt weit oben am Baum? Ein Giraffenpopel.“ Großes Gelächter, allein der Popel ist ja schon gut. „Was ist ein Erwachsener? Ein Mensch, der nur noch in die Breite wächst.“ Stimmt doch, oder?
Überraschung, Spaß und versteckter Aufruhr: Ute Löwenberg, die Autorin (ihren Namen findet man erst auf der letzten Karte), weiß ganz genau, was Kinder mögen. Gerne möchten sie ja schlauer als Erwachsene sein. Also eignen sich die Witze auch gut zum Abfragen. „Welche Flüssigkeit gefriert nicht? Heißes Wasser.“ Warum ist man nicht gleich drauf gekommen? „Wer weiß am besten, was den Leuten fehlt? Der Dieb.“ Freilich gibt es auch Witzfragen, bei denen man was erklären muss. Aber das ist ja auch gut so.
50 Karten, doppelseitig bedruckt in einer kleinen Schachtel wie ein normales Kartenspiel: Wie viele Witze werden da geboten, wenn jede Seite drei oder vier enthält? Kannst zählen, kannst rechnen oder dich einfach nur amüsieren. Wirst sehen, wie es entspannt, Langweile einfach wegzulachen.
Ute Löwenberg: Erstleser-Witze Scherzfragen. arsEdition, Pappschachtel mit 50 Karten, 7,99 €.