Mehrere Bücher von Gusel Jachina habe ich auf literatursalon.online bereits besprochen. Ihren neuen Roman „Eisen“ über Sergej Eisenstein habe ich zu lesen versäumt. Nun bekam ich von Dr. Helmut Ettinger, der dieses monumentale Buch übersetzt hat, die Rezension von Ralf Julke aus der Leipziger Zeitung zugeschickt. Dieser Text ist so gut, dass ich ihn wahrscheinlich besser nicht schreiben könnte. Also soll an dieser Stelle ausnahmsweise mal ein Beitrag verlinkt werden, den ich nicht verfasst habe. Denn dieses Buch verdient es.
Irmtraud Gutschke
Gusel Jachina: Eisen . Roman.. Aus dem Russischen von Helmut Ettinger. Kanon Verlag, Berlin 2026, 32 Euro.
Eisen: Der bildgewaltige Lebensroman des berühmten Sergej Eisenstein
Es ist ein Trumm von Buch, es ist ein Trumm von Leben, das die russischsprachige Autorin Gusel Jachina hier vorgelegt hat: das ganze Leben des berühmtesten sowjetischen Regisseurs – Sergej Eisenstein (1898–1948). Ein Leben wie ein Film, könnte man meinen. Auch wenn es Eisenstein selbst so nicht empfunden haben mag. Aber Jachina macht genau das aus seinem Leben. Wer eintaucht in diesen Roman eines rasenden Lebens, der erlebt Eisensteins Aufstieg und Fall wie einen seiner eigenen Filme.
Der Link zur Rezension:
--