Willkommen in meinem Literatursalon
Irmtraud_Gutschke

Lesen macht glücklich, weil es uns sagt, wer wir sind und wer wir sein wollen, weil wir über uns hinauswachsen, in fremder Haut erleben dürfen, was uns sonst verschlossen bliebe. Heutzutage scheinen wir ja in Informationen zu ertrinken und haben doch das Gefühl, dass uns Wichtiges fehlt. Was ich suche, sind Bücher, die in diesem Sinne nachdenklich machen, ja auch solche, von denen ein Leuchten ausgeht. Viele Jahrzehnte habe ich als Literaturredakteurin mit Hunderten, ja Tausenden von Texten zu tun gehabt, auch selber Bücher geschrieben. Die Neugier auf Neues will ich hier mit anderen teilen.

„literatursalon.online“: Stellen Sie sich vor, wir sind zusammen in einem schönen Saal, und Sie möchten von mir wissen, was sich zu lesen lohnt. Was interessiert Sie denn, frage ich zurück. Politische Sachbücher? Gute Romane und Erzählungen? Spannende Krimis? Bildbände, die man immer wieder betrachten möchte? Mit meiner Auswahl lade ich Sie zu Ihren eigenen Entdeckungen ein.

Irmtraud Gutschke

Wenn Sie mehr über mich erfahren wollen - meine Biografie, meine Bücher und Veranstaltungen - , schauen Sie auf meine Webseite www.irmtraud-gutschke.de

Gusel Jachina: Eisen

Mehrere Bücher von Gusel Jachina habe ich auf literatursalon.online bereits besprochen. Ihren neuen Roman „Eisen“ über Sergej Eisenstein habe ich zu lesen versäumt. Nun bekam ich von Dr. Helmut Ettinger, der dieses monumentale Buch übersetzt hat, die Rezension von Ralf Julke aus der Leipziger Zeitung zugeschickt. Dieser Text ist so gut, dass ich ihn wahrscheinlich besser nicht schreiben könnte. Also soll an dieser Stelle ausnahmsweise mal ein Beitrag verlinkt werden, den ich nicht verfasst habe. Denn dieses Buch verdient es.

Irmtraud Gutschke

Gusel Jachina: Eisen . Roman.. Aus dem Russischen von Helmut Ettinger. Kanon Verlag, Berlin 2026, 32 Euro.

Eisen: Der bildgewaltige Lebensroman des berühmten Sergej Eisenstein

Es ist ein Trumm von Buch, es ist ein Trumm von Leben, das die russischsprachige Autorin Gusel Jachina hier vorgelegt hat: das ganze Leben des berühmtesten sowjetischen Regisseurs – Sergej Eisenstein (1898–1948). Ein Leben wie ein Film, könnte man meinen. Auch wenn es Eisenstein selbst so nicht empfunden haben mag. Aber Jachina macht genau das aus seinem Leben. Wer eintaucht in diesen Roman eines rasenden Lebens, der erlebt Eisensteins Aufstieg und Fall wie einen seiner eigenen Filme.

Der Link zur Rezension:

www.l-iz.de/bildung/buecher/2026/06/eisen-bildgewaltige-lebensroman-beruhmten-sergej-eisenstein-661009

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