Willkommen in meinem Literatursalon
Irmtraud_Gutschke

Lesen macht glücklich, weil es uns sagt, wer wir sind und wer wir sein wollen, weil wir über uns hinauswachsen, in fremder Haut erleben dürfen, was uns sonst verschlossen bliebe. Heutzutage scheinen wir ja in Informationen zu ertrinken und haben doch das Gefühl, dass uns Wichtiges fehlt. Was ich suche, sind Bücher, die in diesem Sinne nachdenklich machen, ja auch solche, von denen ein Leuchten ausgeht. Viele Jahrzehnte habe ich als Literaturredakteurin mit Hunderten, ja Tausenden von Texten zu tun gehabt, auch selber Bücher geschrieben. Die Neugier auf Neues will ich hier mit anderen teilen.

„literatursalon.online“: Stellen Sie sich vor, wir sind zusammen in einem schönen Saal, und Sie möchten von mir wissen, was sich zu lesen lohnt. Was interessiert Sie denn, frage ich zurück. Politische Sachbücher? Gute Romane und Erzählungen? Spannende Krimis? Bildbände, die man immer wieder betrachten möchte? Mit meiner Auswahl lade ich Sie zu Ihren eigenen Entdeckungen ein.

Irmtraud Gutschke

Wenn Sie mehr über mich erfahren wollen - meine Biografie, meine Bücher und Veranstaltungen - , schauen Sie auf meine Webseite www.irmtraud-gutschke.de

Video-Beiträge


AITMATOW, CHINA, RUSSLAND, MEDIEN U.A.

Video -Gespräch über Tschingis Aitmatows Tiergeschichten

https://youtu.be/VkLXuIZ8OXA

Er ist mit Tieren aufgewachsen, und er konnte gleichsam von innen heraus beschreiben, wie sie fühlen und denken. Die sprachlosen Wesen – sie sind uns doch so nahe. das weiß jedes kleine Kind.

Heute ist das Werk von Tschingis Aitmatow in rund 150 Sprachen übersetzt, zahlreiche Verfilmungen gibt es, Theaterstücke sogar Ballette nach seinen literarischen Vorlagen. Fünf Romane sowie ein Dutzend Erzählungen und Novellen – alles ist in deutschen Übersetzungen auf dem Buchmarkt verfügbar. Aber auch wer es kennt, mag in diesem Band „Tiergeschichten“ neue Facetten für sich entdecken. Andere Zusammenhänge stellen sich her. Man ist eingeladen, etwas genauer zu betrachten, wie durch eine Lupe sozusagen, was sonst im Gewebe der Texte womöglich nicht die nötige Aufmerksamkeit fand, weil die Lektürespannung immer weiter treibt.

So bietet dieser Band eine Begegnung mit dem Pferd Gülsary, dem Kamel Karanar, dem stolzen Schneeleoparden, die nach des Autors Willen Leidenschaften ausleben, wie sie sich die Menschen zuweilen nicht erlauben. Die Geschichte der Wölfin Akbara führt vor Augen, wie erbarmungslos der Mensch die Natur ausbeutet.

„Die Klage des Zugvogels“, die Legenden von der Ente Luwr und dem Jäger Kodshodshasch sind Kostproben aus Aitmatows poetischer Welt, zu der auch die Wale gehören, die mit ihrem Selbstmord den Menschen Rätsel aufgeben.

Irmtraud Gutschke

Tschingis Aitmatow: Tiergeschichten. Herausgegeben von Irmtraud Gutschke. Unionsverlag, 186 S., Leinen, 18 €.

In einer Videoaufzeichnung stellt Irmtraud Gutschke im Gespräch mit Olaf Koppe diesen lesenswerten Band vor.

Zwei Video-Gespräche mit Wolfram Elsner über China heute

https://www.youtube.com/watch?v=G8AOFFhI9Ck

Video-Gespräch mit Alexander Rahr über deutsch-russische Beziehungen

Video-Gespräch mit Christian Baron über Verhältnisse, die nicht so bleiben dürfen

https://youtu.be/EbUoQsYhtlA

Video-Gespräch mit Daniela Dahn über „30 Jahre Einheit, 30 Jahre Tabu“

Video-Gespräch mit Almuth-Bruder-Bezzel und Klaus-Jürgen Bruder darüber, „wie die Meinung der Herrschenden zur herrschenden Meinung wird“

https://www.youtube.com/watch?v=7Q1JbBdoM2I

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1 Kommentar

  1. Achim Heinrichs-Heger 5. Januar 2022

    Zur Videoaufzeichnung von Irmtraud Gutschke im Gespräch mit Olaf Koppe.
    Vielleicht sollte das nächste Mal vor einer Lifeschaltung der Umgang mit dem Mikrofon geübt werden.
    Erst kann man Frau Gutschke kaum verstehen, dann.. im Verlaufe des Gesprächs ist Herr Koppe leise gestellt…. kurz vor Ende des Gesprächs.. plötzlich.. steht es wieder 2:1 für Herrn Koppe.
    Ein Phänomen, das ich in letzter Zeit immer wieder besonders auf YouTube beobachte….sehr sehr sch..ade.
    Im übrigen vielen, vielen Dank für diesen Beitrag, da ich den Autoren Tschingis Aitmatow gerade (und das mit 63 Jahren!) erst für mich entdeckt habe.

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